Ein gutes Gefühl

Bad Wörishofen (sid) - Die goldglänzenden Musikinstrumenten der jugendlichen Blechbläser der Sing- und Musikschule Bad Wörishofen funkelten im Sonnenschein: Bei strahlendem Sommerwetter fanden die Sommerkonzerte im Musikpavillon vor dem Kurhaus ihre Fortsetzung. Unter der Leitung der Lehrkräfte Nadja Petrich (Posaune), Magnus Blank (Tuba und Horn) und Patrick Henrichs (Trompete) gab es ein Hornquartett ebenso zu hören wie alte bekannte Volkslieder. Es wurde ein hörenswertes Promenadenkonzert. Die Jüngsten, Sidney Rohde (10 Jahre) und Christian Werny (9), begeisterten an Posaune und Trompete. Es wurde gefragt: „Ist ein Mann in’n Brunnen gefallen“, „Taler, Taler, du musst wandern“ und es erklang eine „Canzonette“ von Joseph Haydn und vieles mehr. Das Kurorchester erzählte vom „Künstlerleben“, der „Lustigen Witwe“, von „Regentropfen“ und „Amazing Grace“. József Czik und István Miczki erhielten sehr großen Applaus für eine Erstaufführung. Sie spielten vier reizende Duette aus dem Schatz der Klezmer-Musik.

Für die musikalische Darbietung der Blaskapelle Dirlewang wurde die Bühne des Musikpavillons für die 50 Musikerinnen und Musiker fast zu klein. Unter der bewährten Leitung von Klaus-Jürgen Herrmannsdörfer erklangen der „Astronautenmarsch“, die „Tritsch-Tratsch-Polka“, aber auch das sehr anspruchsvolle Stück „Rhapsody in Blue“ von George Gershwin. Damit hätten sie eine Brücke von Europa nach Nordamerika geschlagen, so die Moderatorin Susanne Müller-Risch.

Beim Auftritt der Big Band „Jazzkur“ der städtischen Sing- und Musikschule Bad Wörishofen zeigte Müller-Risch dann, dass sie nicht nur charmant moderieren, sondern auch hervorragend singen kann. Ihre Soli „Over the Rainbow“ von Harald Arlen und „What a feeling“ aus dem Musical „Flash dance“ überzeugten. „Jazzkur“ wird ebenfalls von Klaus-Jürgen Herrmannsdörfer geleitet. Die Band brachte den Theatervorplatz zum Kochen. Ja, sie fühlen sich gut an, diese Sommerkonzerte. Das zeigte auch der frenetische Applaus der vielen Gäste.