"Es war eine wunderbare Zeit"

Norbert Lutz ist nicht mehr Vorsitzender in Dirlewang

von Harry Klofat

Norbert Lutz, zehn Jahre Vorstand des Musikvereins Dirlewang, kandidierte bei der Jahreshauptversammlung nicht mehr für dieses Amt. „Es war eine wunderbare Zeit“, fasste er die letzten zehn Jahre zusammen, doch nun sollten Jüngere die Verantwortung für den Verein übernehmen.
Dies sind Stefan Schröther, den die Mitglieder einstimmig als neuen Vorstand wählten. Ihm zur Seite stehen Hermann Bader, der im Amt bestätigt wurde, und Tobias Schmid, der als Vorstand diesmal nicht zur Wiederwahl stand. Seit vielen Jahren wird der Musikverein Dirlewang von drei gleichberechtigten Vorständen geführt und dies bleibt auch nach der jetzigen Generalversammlung so. Schröther wird bis zur nächsten turnusgemäßen Wahl sein bisheriges Amt als Schriftführer neben dem Vorstandsposten ausüben. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung“, sagte Schröther, „und hoffe, die Aufgabe annähernd so gut zu bewältigen wie Norbert Lutz.“


Wechsel an der Spitze des Musikvereins Dirlewang. Unser Bild zeigt (von links): Ex-Vorsitzenden Norbert Lutz, seinen Nachfolger Stefan Schröther und den wiedergewählter Vorsitzenden Hermann Bader.

Im letzten Tätigkeitsbericht seiner Amtszeit zog Lutz nicht nur eine positive Bilanz der vergangenen zehn Jahre, sondern blickte auch auf ein ereignisreiches Jahr 2014 zurück: „Die Stammkapelle und die Bloasband absolvierten 33 Auftritte.“ Herausragend sei das Jahreskonzert unter dem Motto „Rock Classics“ gewesen, das am 1. August in diesem Jahr als Open Air Veranstaltung in Dirlewang wiederholt wird. Lutz dankte Wolfgang Högner, der als Dirigent das musikalische Gesicht der Bloasband 14 Jahre geprägt hat und nun nicht mehr zur Verfügung steht.
Dankesworte für Norbert Lutz und die gesamte Kapelle sprachen Dirigent Klaus-Jürgen Herrmannsdörfer und Bürgermeister Alois Mayer aus. Herrmannsdörfer blickte auch nach vorn auf die bevorstehenden Wertungsspiele beim Bezirksmusikfest Ende April in Bad Wörishofen: „Darauf freuen wir uns, obwohl die Pflichtstücke sehr schwer sind und uns eine Menge abverlangen.“ Noch stünden ja einige Proben auf dem Programm bevor es ernst wird, um das Geforderte zu perfektionieren.